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Bergbahnen, Skifahren - und Skitouren

by Stefan Meierhans 10. Februar 2009 15:32

Tarif des remontés méchaniques
Tariffe delle funivie svizzere
 

SktiourenLetzte Woche war in Bern Sportwoche. Auch ich war in den Sportferien: Skitouren standen auf dem Programm, im idyllischen La Fouly im Val Ferret in den Walliser Alpen. Was hat das mit dem Preisüberwacher zu tun?

Nun, immer wieder erreichen mich Zuschriften, die Preise bei Bergbahnen betreffen. Gleich vorab: Eingreifen in das Tarifgefüge der Bergbahnen kann ich als Preisüberwacher nicht. Denn ich darf nur dann eingreifen, wenn kein Wettbewerb herrscht. Im Rahmen der Marktbeobachtung dennoch einige Gedanken: Jeder zweite zählt Wandern zu seinen Lieblingssportarten, und rund ein Viertel der Schweizer fahren Ski, wie eine repräsentative Studie des Bundesamtes für Sport BASPO ergeben hat.
Die Bergbahnen setzten in der Saison 2007/2008 eine knappe Milliarde Franken um, wie man der entsprechenden
Publikation des Seilbahnverbandes entnehmen kann. Die entsprechenden Gewinnmeldungen zahlreicher Bergbahnen - vor allem in den grossen Skistationen - letztes Jahr haben gezeigt, dass das Geschäft gut gelaufen ist.  Neun von zehn Bergbahnen haben dennoch auf diese Saison hin die Billetpreise erhöht, wie die Zeitung "Sonntag" am 19. Oktober 2008 aufgezeigt hatte. Als Grund wurden Investitionen in Infrastrukturen, aber auch gestiegene Öl- und Strompreise angeführt.

Jetzt stehen wir mitten in der Saison. Über Schneemangel kann sich diesen Winter kein Skigebiet beklagen. Über die Festtage waren die Skigebiete voll - und auch die laufenden Skiferien bescheren den Bahnen Kunden auf den tief verschneiten Hängen.
Vor dem Hintergrund der gefallenen Energiekosten im Erdölbereich, der Reduktion der Preiserhöhungen für Strom und den guten Schneeverhältnissen kann ich den Ärger von Konsumentinnen und Konsumenten - insbesondere von Mehrkinderfamilien - über die Preiserhöhungen nachvollziehen. Auch die neue Praxis, dass Keycards für Skikarten an einzelnen Skidestinationen nicht mehr mit einem Depot belegt und anschliessend zurückgegeben werden können - sondern neu gekauft werden müssen, trifft zu Recht auf Kritik.
Kurzum: Ich bin gespannt, welche Abschlüsse die verschiedenen Bergbahnen Ende Saison vorlegen werden.

Dennoch: Im Bereich des Wintersports herrscht Wettbewerb. Wir alle haben die Wahl, wo wir unsere Skiausflüge hin machen. Auf dem Internet publizierte Listen und Tarife der Bergbahnen geben uns die Möglichkeit, zu vergleichen. Denn im Bereich der Tarife für Bergbahnen ist die Kompetenz des Preisüberwachers von Gesetzes wegen beschränkt.
Mein Tipp: Machen Sie sich kundig, wo sie zu günstigen Preisen Skifahren können. Nutzen Sie den Wettbewerb. Aber Obacht: Nicht allein die Kosten der Bahnen sind zu berücksichtigen - auch die Hotel- oder Ferienwohnungspreise, die Restaurantpreise und der Preis der Anreise muss berücksichtigt werden.

Und wenn Sie gar kein Geld für Bahnen ausgeben wollen - machen Sie es wie ich: Unternehmen Sie eine Skitour - dann sind Sie von den Tarifen der Bergbahnen gänzlich unabhängig.

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Der Preisüberwacher

Stefan Meierhans ist seit dem 1. Oktober 2008 Preisüberwacher. „Monsieur Prix“ ist Jurist. Nach seinem Studium in Basel, Oslo und Uppsala arbeitete er zuerst im Bundesamt für Justiz. Anschliessend wirkte er von 1998 bis 2003 im Stab der Bundesräte Koller und Metzler-Arnold. Zuletzt war Meierhans in der Privatwirtschaft tätig. Er ist Mitglied der CVP und lebt mit seiner Familie in Bern.

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