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Prix des TP: Nous sommes en train d'analyser

ÖV-Preise: Wir analysieren
Prezzi del trasporto publicco: prima l'analisi!

Il y a quelques semaines, sur ce blog j'avais écrit que les TP pourraient vouloir augmenter les prix pour décembre 2010. Entre temps, l'UTP et les CFF ont fait savoir qu'en effet, ceci est leur plan (voir le communiqué de l'UTP ).
La Surveillance des prix est en train d'analyser cette augmentation. Nous allons décider s'il y a lieu d'approfondir l'enquête de cette hausse sur l'ensemble des mesures ou des aspects particuliers de la hausse dans un délai de trente jours. Donc, nous devons d'abord regarder les infos et chiffres qui appuient cette décision, avant de pouvoir communiquer ce que nous en pensons. Alors, plus d'infos après l'analyse. Merci de bien vouloir patienter - ce qui ne devrait pas être difficile, vu que cette hausse éventuelle n'entrera en vigueur de toute façon seuelement à la fin de cette année. Pour l'année en cours, nous pouvons toujours nous réjouir que les prix resteront au même niveau que l'année passé - voir le blog de printemps 2008!

Zahnimplantate: Grosse Preisunterschiede

Die Preisüberwachung hat eine Umfrage zu den Einkaufspreisen von Zahnimplantaten für Schweizer Zahnärzte vorgenommen und diese Preise mit denjenigen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und den USA verglichen. Demnach unterscheiden sich die Schweizer Preise nur wenig von denjenigen der untersuchten Länder. Die Analyse hat jedoch innerhalb der Schweiz grosse Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Herstellern/Vertreibern offenbart. Lesen Sie hier weiter.

La Surveillance des prix a effectué une enquête sur les prix d’acquisition des implants dentaires en Suisse et les a comparés avec ceux en Allemagne, en Autriche, en France, en Italie et aux Etats-Unis. L’analyse démontre l’existence de grands écarts de prix entre les fabricants/fournisseurs en Suisse, mais de faibles écarts de prix entre la Suisse et les autres pays de l’étude. Lire la suite.

La Sorveglianza dei prezzi ha condotto un’indagine sui prezzi d’acquisto degli impianti dentali in Svizzera, comparandoli con quelli tedeschi, austriaci, francesi, italiani e americani. L’analisi evidenzia grandi differenze di prezzo tra i fabbricanti/fornitori in Svizzera, ma soltanto lievi differenze tra la Svizzera e gli altri Paesi presi in esame. Leggete la nuova Newsletter.

Bildquelle: flickr

Gastblog - Buchpreisbindung: Gegen politbürokratische Preisfestsetzungen

Ab sofort schreiben gelegentlich auch Gastautoren aus Kreisen der Politik, der Wirtschaft oder der Konsumenten Beiträge auf diesem Blog. Diese neue Serie erscheint in loser Folge. Die Gastbeiträge geben ausschliesslich die Meinung des betreffenden Autors wieder und müssen sich selbstverständlich nicht mit jener des Preisüberwachers decken.

Den Anfang macht heute Dr. Boris Zürcher, Leiter Wirtschaftspolitik bei Avenir Suisse.

Dr. Zürcher, Avenir SuisseMehrere politische Parteien fordern in ihren Programmen einen Abbau der Hochpreisinsel Schweiz. Trotz dieser Ausgangslage sind die Preise in der Schweiz in vielen Bereichen im internationalen Vergleich immer noch überhöht, was oft staatlicher Regulierung anzulasten ist.

 

Die rasche Ausbreitung der Internetnutzung zusammen mit der Globalisierung hat mit sich gebracht, dass zunehmend früher nicht handelbare Güter und Dienstleistungen heute handelbar geworden sind. Die Preistransparenz ist gestiegen und in vielen Bereichen sind als Folge davon die Preise erodiert oder es haben sich neue und innovative Geschäftsmodelle durchgesetzt. Beides zum Wohl der Konsumenten.  

 

Vor zehn Jahren lag vermutlich der Anteil von über Internet gehandelter Bücher noch unter 10 Prozent. Heute dürfte der Anteil deutlich höher sein, vor allem was teure Fachliteratur angeht. Wenn nach dem Nationalrat nun auch der Ständerat nach knapp zwei Jahren „freiem Markt“ mit der Wiedereinführung der Buchpreisbindung liebäugelt, wähnt man sich im falschen Film. Denn weit und breit sind keine negativen Konsequenzen der Aufhebung der Buchpreisbindung auszumachen.

 

Erstaunlicherweise kommt diese Forderung zudem von genau jenen Parteien und Politikern, die sonst keine Gelegenheit auslassen, die Hochpreisinsel Schweiz zu beklagen. Trost bietet wenigstens, dass eine wirkungsvolle Buchpreisbindung nicht umhin kommen wird, auch den Internethandel zu regulieren. Wie sinnlos und absurd ein solches Unterfangen letztlich wäre, zeigt China, das auch mit einer rigorosen staatlichen Zensur nicht in der Lage ist, den freien Datenfluss vollständig zu unterbinden.

Medikamente gruppieren, Preise reduzieren

Le regroupement des médicament réduit les prix
Raggruppamento dei medicamenti per ridurre i prezzi
 

Mit der Einführung eines Festbetragssystem würden nicht nur Generika, sondern auch Original-Präparate billiger. Wie ist das möglich?

Deutschland setzt seit 1989 auf das Festbetragssystem, um dem expansiven Anstieg der Arzneimittelausgaben entgegenzuwirken. Dies ist mit ein Grund, warum der Generika-Anteil aller Medikamentenverkäufe bei unserem nördlichen Nachbarn ein Drittel beträgt, während hierzulande Generika zwölf Prozent ausmachen.

Festbeträge bilden Preisobergrenzen, bis zu denen die Krankenkassen die Kosten für ein verordnetes Medikament übernehmen. Besteht der Kunde auf ein teureres Medikament, muss der den Mehrpreis berappen. Und so funktioniert das Festbetragssystem in Deutschland: Die Festbeträge werden in einem zweistufigen Verfahren bestimmt.

Ein Wirkstoff, eine Gruppe, ein PreisZuerst werden Arzneimittelgruppen gebildet. In Gruppe 1 landen beispielsweise Arzneimittel mit demselben Wirkstoff A. In einem zweiten Schritt legen die Spitzenverbände der Krankenkassen einen Festbetrag als Durchschnittspreis des unteren Preisdrittels der bisherigen Herstellerpreise fest. Dieser Festbetrag gilt fortan für alle Präparate innerhalb der jeweiligen Medikamentengruppe.

Warum werden dadurch Medikamente billiger? Aus zweierlei Gründen: Erstens senken viele Pharmahersteller die Preise ihrer Medikamente auf Festbetragsniveau, um konkurrenzfähig zu bleiben. Und die Patienten ihrerseits - und das ist der zweite Grund - verlangen vermehrt Arzneimittel, welche die Kassen vollständig vergüten, also maximal auf Festbetragsniveau liegen. 

Das Festbetragssystem hat sich für die Krankenkassen in Deutschland als wirksames Mittel zur Kostenbegrenzung bei Medikamenten erwiesen, ohne die Qualität der medizinischen Versorgung zu beeinträchtigen.

Wann führt auch die Schweiz endlich das Festbetragssystem ein?

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Ändern mit dem Fahrplan bald auch die Preise?

In einem Monat ziehen die SBB ihre Ruhewagen in der 2. Klasse aus dem Verkehr. Zu reden geben werden die SBB aber auch ausserhalb ihrer Wagenabteile.

Ohne Gegenwehr - auch von der Preisüberwachung - würden die SBB am 12. Dezember nicht nur auf den neuen Fahrplan umstellen, sondern auch die Billettpreise anheben. Denn wir sind noch mitten in der Krise - da müssen staatsnahe Betriebe auf die Volkswirtschaft Rücksicht nehmen. Darüber habe ich im März gebloggt.  Jetzt mehren sich die Anzeichen einer geplanten Preiserhöhung per Ende 2010. Auch wenn konkret bei mir noch nichts auf dem Tisch liegt.

Wir werden allfällige Tariferhöhungen ganz genau prüfen. Die SBB unterbreiten aufgrund ihrer besonderen Marktstellung allfällige Tariferhöhungen dem Preisüberwacher vorgängig. So geschehen 2007, als die SBB die sogenannten Distanzzuschläge auf gewissen "Parade-Strecken" erhöhen wollten. Auf diesen Schritt verzichtete die SBB schliesslich auf Drängen der Preisüberwachung (siehe einvernehmliche Regelung).Werden Sie bald tiefer in die Tasche greifen müssen?

In ihrem Befund schrieb die Preisüberwachung damals: Die Gewinne des Kernfernverkehrs sind hoch. Für die ganze Sparte lässt sich eine Tarifanpassung im Personenverkehr auf Grund der Gewinnbeurteilung nicht rechtfertigen. 

Ich verfolge die gegenwärtige Diskussionen mit Interesse. Und wenn die Pläne konkreter werden, werden wir uns intensiv damit beschäftigen. 

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Examen comparatif des émoluments des notaires – situation actuelle

Vergleich der kantonalen Notariatsgebühren - aktuelle Situation
Esame comparativo delle tariffe notarili - situazione attuale
 

Emoluments des notairesSuite au rapport du Surveillant des prix de 2007 montrant de grandes différences en matière de tarifs notariaux, des modifications tarifaires sont intervenues à Zurich, à Glaris et en Valais et des révisions sont en cours en Argovie, au Tessin et à Neuchâ-tel. Par contre, comme on pouvait s’y attendre, les cantons dont les tarifs se situent déjà dans la moyenne suisse et en dessous n’envisagent pas de correction. Lire la suite.

Im Anschluss an den Bericht des Preisüberwachers von 2007 über die grossen kantonalen Unterschiede bei den Notariatstarifen wurden in den Kantonen Zürich, Glarus und Wallis Tarifanpassungen vorgenommen. In den Kantonen Aargau, Tessin und Neuenburg sind Tarifrevisionen noch im Gang. In den Kantonen mit durchschnittlichem oder sogar unterdurchschnittlichem Tarifniveau wurden hingegen erwartungs- gemäss keine Senkungen durchgeführt. Lesen Sie im neuesten Newsletter weiter.

In seguito al rapporto del Sorvegliante dei prezzi del 2007 nel quale sono state evi-denziate grandi differenze tra le tariffe notarili cantonali, i Cantoni di Zurigo, Glarona e Vallese hanno abbassato le loro tariffe e i Cantoni di Argovia, Ticino e Neuchâtel stanno procedendo con una revisione dei loro tariffari. I Cantoni nei quali le tariffe si situavano già ad un livello inferiore o pari alla media svizzera, hanno invece comuni-cato che non intendono introdurre alcuna modifica. Leggete la nuova Newsletter.

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