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Schluss mit lustig

Das haben sich wohl die Modellbauzeitschriften-Fans gesagt.
Seit Jahren zahlen die Schweizer Kunden für ausländische Zeitschriften, die auch bei uns vertrieben werden, zu viel. Trotz intensiver Bemühungen, sind die Verhandlungen schwierig, weil die Verantwortlichen einerseits im Ausland sitzen und andererseits wenig Interesse haben, etwas von ihren satten Gewinnen in der Schweiz abzugeben. Mit allerlei kleinen Preissenkungen versucht man bisher die Ruhe wieder herzustellen. Der offizielle Weg ist also lang und steinig. Das viel effizientere Schaltzentrum der Macht ist jedoch der Reissverschluss des Kundenportemonnaies. Dieser blieb vermutlich bei den Modellbauzeitschriften-Fans immer öfter zu und zusammen mit verärgerten Kunden-Feedbacks an den Verlag (auch das Wort Shit-Storm ist wohl gefallen) hat dieser nun eingesehen, dass sich die Schweizer Kuh nicht weiter über alle Gebühr melken lässt. Ab Anfang des kommenden Jahres wird deshalb die Zeitschrift Rotor beispielsweise statt CHF 12.50 nur noch CHF 7.50 kosten. Eine Preissenkung um 40 Prozent! Der Verlag wird trotzdem noch genug daran verdienen. Bei anderen Zeitschriften werden die Margen ähnlich liegen. Die Modellbauzeitschriften-Käufer haben es uns vorgemacht. Wer folgt nach?

Kommentare (1) -

  • Fahrni Stefan

    10.03.2016 17:56:06 |

    Als langjähriger Modelleisenbahner habe ich im Bereich der ausländischen Modell-/Eisenbahn-Zeitschriften davon bislang noch nichts gemerkt. Leider ist oftmals nämlich das Gegenteil der Fall, dass die Zeitschriften im Preis sogar steigen und ein Verhältnis €uro/CHF bis zu einem Faktor von mal 2,1 erreichen. Es wird ein langer und steiniger Weg ...

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