Treten Sie mit mir in einen Preisdialog. Auf der Webseite gibt es einen Hinweis, was in meine Zuständigkeit fällt. Sie können mir Ihr Anliegen auf zwei verschiedenen Wegen zur Kenntnis bringen:
► Bei einer konkreten Preisbeanstandung: Füllen Sie das Webformular aus. Nur so ist gewährleistet, dass Sie eine Antwort erhalten.
â–ş Bei einer generellen Bemerkung, die einen Bezug zu einem Posting hat: Hinterlassen Sie einen Kommentar auf meinem Blog. Beachten Sie bitte die Blog-Spielregeln.

Danke fĂĽr Ihr Interesse und Ihr Engagement.

Warte, luege, lose, laufe: Zur Diskussion im Gesundheitswesen.

A propos des coûts de la santé: Examinons les propositions qui sont sur la table.
A proposito della discussione sui costi della sanità: Esaminiamo le proposte del DFI!

Wohin mit den Gesundheitskosten?Am 21. April 2009 diskutierten Vertreter des Schweizer Gesundheitswesen auf Einladung von Bundesrat Couchepin über Massnahmen zur Dämpfung der immer stärker wachsenden Gesundheitskosten. Wir werden die Vorschläge prüfen und uns im Rahmen des Verfahrens auch einbringen.

Im Gesundheitswesen besteht Handlungsbedarf. Die entsprechenden Zahlen habe ich kürzlich in diesem Blog aufgezeigt. Insofern ist es wichtig, dass konsequent an Kostendämpfungsmassnahmen gearbeitet wird - und zwar konstruktiv. 
Der Preisüberwacher wird die vom EDI vorgeschlagenen Massnahmen nun vertieft prüfen. Vor-Urteile oder Vor-Verurteilungen sind angesichts der Kostensituation falsch und bringen uns nicht weiter. Denn auch wenn die Zeit drängt - wer sicher ans Ziel kommen will, muss die Devise "Warte, luege, lose, laufe" auch unter Zeitdruck beherzigen.


Zusätzlich beschäftigen wir uns tag-täglich mit der konkreten Entlastung der sozialen Krankenkassen:

Wir überprüfen Preise und Tarife, immer mit dem Ziel, die Krankenversicherung zu entlasten und für faire und transparente Preise im Gesundheitswesen zu kämpfen. In erster Linie prüfen wir jene Tarife, welche die meisten Kosten verursachen. Mit Erfolg! Der Preisüberwachung konnte z.B. im letzten Jahr durchsetzen, dass die Pauschale für stationäre Spitalbehandlungen zulasten der Grundversicherung in den Spitälern Nid- und Obwalden um 2% gesenkt wird (von Fr. 3936.- auf Fr. 3850.-). Das erscheint auf den ersten Blick keine riesige Summe zu sein. Doch wenn wir die 86 Franken mit der Anzahl Betten und Belegungstage multiplizieren, erhalten wir ein Total von 400'000 Franken.

Und - w
as sind Ihre Gedanken in Bezug auf die Kostensituation im Gesundheitswesen?

 

Bildquelle: flickr

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