Treten Sie mit mir in einen Preisdialog. Auf der Webseite gibt es einen Hinweis, was in meine Zuständigkeit fällt. Sie können mir Ihr Anliegen auf zwei verschiedenen Wegen zur Kenntnis bringen:
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Flughafensicherheitszonen – Wenn Druck hilft…

Ich erhalte immer wieder Beschwerden von Flugreisenden, die sich über völlig überrissene Getränkepreise in den Sicherheitszonen von Flughäfen beschweren. Wegen der Sicherheitsbestimmungen ist es nicht möglich, eigene Getränke in die Sicherheitszone mitzunehmen. Aus diesem für Passagiere misslichen aber sicherheitstechnisch nötigen Umstand, schlagen Getränkeanbieter oftmals reichlich Profit. So kostet ein halber Liter Mineralwasser, laut Beschwerden, 5 Franken und mehr. Solche Preise lassen sich auch mit Mehraufwänden etc. nicht mehr plausibilisieren.

Erfreut war ich deshalb über die Reaktion des Flughafens Zürich auf unsere Anfrage: Der Flughafen teilt mit, dass in der Passagierzone an allen Selecta-Automaten Wasser für 2 Fr./5dl. angeboten werde – und dies schon, seit wir mit diesem Anliegen vor längerer Zeit vorstellig geworden waren. Ausserdem sind gratis Trinkwasserspender aufgestellt worden, denn leere Flaschen (PET, Glas, Bidons etc.) dürfen in die Sicherheitszone mitgenommen werden. Dieses Angebot ist kundenfreundlich und fair. Na also, es geht doch – unter Druck entstehen Diamanten!

Bildquelle: flickr.com, Twicepix

Newsletter: Flugpreise ZRH-BRU, ÖV-Preise, Urteil Bundesverwaltungsgericht Auskunftspflicht, Marché de Montreux

Eben erschienen:  

 

Newsletter Nr. 2/12 

 









INHALTSÜBERSICHT/ CONTENU/ CONTENUTO

1. HAUPTARTIKEL/ ARTICLE PRINCIPALE/ ARTICOLO PRINCIPALE

Flugpreise: Zürich-Brüssel vergleichsweise sehr teuer

Billets d’avion: les vols Zurich-Bruxelles sont très chers

Tariffe aeree: tratta Zurigo-Bruxelles troppo cara

2. KURZMELDUNGEN/ BREVES/ IN BREVE

-           Tarife im öffentlichen Verkehr: Unabhängige Tarifaufsicht bleibt gewährleistet

-           Alters- und Pflegeheime sind auskunftspflichtig: Bundesverwaltungsgericht schützt Verfügung des Preisüberwachers

-           Marché de Montreux

>>> Newsletter_02_12.pdf (519,41 kb)

Swiss bittet Bébés zur Kasse

Taxes pour bébés des compagnies aériennes - exmple Swiss?
Tasse per bambini dalla Swiss


Kind mit SpielflugzeugDas Fluggeschäft ist knallhart.  Das bekommt auch Swiss zu spüren. Und mit ihr auch Kleinkinder unter 2 Jahren. Die Swiss hat entschieden, dass sie den vollen Treibstoffzuschlag bezahlen müssen. Diese Feststellung haben wir aufgrund von Bürgermeldungen und Marktbeobachtung gemacht.

Die Swiss hat entschieden, die vollen Treibstoffzuschläge auf alle Passagierkategorien anzuwenden. Zwar heisst das von offizieller Seite der Swiss anders: Nach wie vor gewähre man Kleinkindern einen Rabatt auf das Ticket. Einzig die Taxen würden für Babys voll verrechnet. Allerding:  Für den vollen Treibstoffzuschlag steht dem Bébé nämlich nicht einmal ein eigener Sitzplatz zu. Mutter oder Vater plus Kind bezahlen somit zweifache Taxen ohne Anspruch auf doppelte Leistung.

Und noch etwas: Kürzlich war der Presse zu entnehmen, dass Swiss und andere etablierte Fluggesellschaften durchaus mit Billiganbietern mithalten können. An sich eine erfreuliche Nachricht; das mag in der Tat sehr wohl dort zutreffen, wo man die Preise vergleichen kann. Wettbewerb unter den Carriers verleiht der Branche Flügel. Ein ganz anderes Bild zeigt sich unter Umständen, wenn die etablierte Fluggesellschaft auf einer Destination ein Monopol besitzt. Fehlt der Vergleich mit der Billigairline, befinden sich die Preise bisweilen im Steigflug. 

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Bild: fotalia