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Weniger Wettbewerb auf dem Fleischmarkt durch höhere Zollbelastung auf gewürztem Fleisch

Heute hat der Bundesrat auf den 1. Juli 2016 eine Zolltarifrevision beschlossen, die de facto die Zollbelastung auf gewürztem Fleisch markant erhöht. Sie bewirkt im Ergebnis, dass gewürztes Fleisch künftig insgesamt nur noch zu viel höheren Zollansätzen eingeführt werden kann. Der Schutz der inländischen Fleischproduktion wird damit noch weiter ausgebaut. Damit werden die Wettbewerbskräfte auf den Schweizer Fleischmärkten geschwächt. Dies in einem Umfeld, wo bereits heute der Wettbewerb aufgrund der Zölle stark verzerrt ist, und wo zahlreiche Konsumentinnen und Konsumenten aufgrund der hohen Fleischpreise für Einkäufe auch ins Ausland ausweichen. Aus anderen Bereichen – Stichwort Käse - wissen wir, dass offene Grenzen und Freihandel die Binnenproduktion stärken  und konkurrenzfähiger machen, wohingegen Abschottung sich stets als Bumerang erwiesen hat. Die Leidtragenden sind mithin die Konsumenten und die ohnehin schon gebeutelte Gastrobranche. Was wohl die Touristiker in diesem Land davon halten?

Bildquelle: www.flickr.com Oliver Hallmann

 

Kommentare (2) -

  • Fritz Rammstein

    13.05.2016 13:41:50 |

    Wer kauft schon Fleisch in der Schweiz - das kann ja niemend bezahlen. In Deutschland zahlt man nur 30-40% für bessere Fleisch-Qualität und Quantität. In der Schweiz können nur noch sehr Vermögende mit steuerumgehenden Offshorekonten in Panama die Konsumartikel bezahlen.

  • Andreas Volkart

    01.07.2016 23:32:12 |

    Der Blogeintrag des Preisüberwachers stimmt nicht. Das gewürzte Fleisch wurde von den Gastrobetrieben und vom Detailhandel schamlos ausgenutzt, um an billiges Fleisch aus Deutschland zu kommen, um es dann als Schweizer Fleisch wieder auf den Tellern der Konsumenten auftreten zu lassen. Es ist auch so, dass das Gewürz wieder abgewischt wurde, weil das Gewürz nicht dauerhaft am Fleisch angebracht ist.
    Die Geschädigten sind die Schweizer Fleischproduzenten, die sich mit einem teureren Kostenumfeld in der Schweiz und diesen Gewürzfleisch-Importen plötzlich mit weniger Absatz abfinden müssen.
    Aus Wettbewerblicher Sicht sind die Zölle zu recht angepasst worden, denn es wurde mit dem Gewürzfleisch einiges Schundluder betrieben.

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