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Ändern mit dem Fahrplan bald auch die Preise?

In einem Monat ziehen die SBB ihre Ruhewagen in der 2. Klasse aus dem Verkehr. Zu reden geben werden die SBB aber auch ausserhalb ihrer Wagenabteile.

Ohne Gegenwehr - auch von der Preisüberwachung - würden die SBB am 12. Dezember nicht nur auf den neuen Fahrplan umstellen, sondern auch die Billettpreise anheben. Denn wir sind noch mitten in der Krise - da müssen staatsnahe Betriebe auf die Volkswirtschaft Rücksicht nehmen. Darüber habe ich im März gebloggt.  Jetzt mehren sich die Anzeichen einer geplanten Preiserhöhung per Ende 2010. Auch wenn konkret bei mir noch nichts auf dem Tisch liegt.

Wir werden allfällige Tariferhöhungen ganz genau prüfen. Die SBB unterbreiten aufgrund ihrer besonderen Marktstellung allfällige Tariferhöhungen dem Preisüberwacher vorgängig. So geschehen 2007, als die SBB die sogenannten Distanzzuschläge auf gewissen "Parade-Strecken" erhöhen wollten. Auf diesen Schritt verzichtete die SBB schliesslich auf Drängen der Preisüberwachung (siehe einvernehmliche Regelung).Werden Sie bald tiefer in die Tasche greifen müssen?

In ihrem Befund schrieb die Preisüberwachung damals: Die Gewinne des Kernfernverkehrs sind hoch. Für die ganze Sparte lässt sich eine Tarifanpassung im Personenverkehr auf Grund der Gewinnbeurteilung nicht rechtfertigen. 

Ich verfolge die gegenwärtige Diskussionen mit Interesse. Und wenn die Pläne konkreter werden, werden wir uns intensiv damit beschäftigen. 

Bildquelle: flickr

Kommentare (2) -

  • Markus Saurer

    20.11.2009 15:13:45 |

    gut, gut. Sorgen Sie dafür, dass die interne Quersubventionierung zwischen lukrativen und nicht-lukrativen Strecken abgebaut wird. Sie hat zur Folge, dass leere Züge in der Peripherie umherschwirren, während auf der Strecke Genf - Bern - Zürich - St. Gallen (und auf anderern) zu wenig, vollkommen überfüllte Züge zu weit überhöhten Tarifen verkehren....
    Die Verkehrspolitik hat versagt.

  • Daniel Stanislaus Martel

    06.12.2009 22:55:56 |

    Eines der Problem ist das "Heranzüchten" von Pendlern durch Fehlanreize in der Raumplanung und dem mittelländischen Siedlungsbrei.

    In den 80-er Jahren sagte der VCS: "Umweltgerechter Verkehr statt verkehrsgerechte Umwelt". Heute sollte es heissen: "Endziel jeder Verkehrspolitik muss es sein, überflüssigen Verkehr zu vermeiden". Dazu gehört insbesondere die verdichtete Siedlungsweise. Deshalb gehört auch die Problematik des erschwinglichen Wohnraums hierher.

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