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Swiss bittet Bébés zur Kasse

Taxes pour bébés des compagnies aériennes - exmple Swiss?
Tasse per bambini dalla Swiss


Kind mit SpielflugzeugDas Fluggeschäft ist knallhart.  Das bekommt auch Swiss zu spüren. Und mit ihr auch Kleinkinder unter 2 Jahren. Die Swiss hat entschieden, dass sie den vollen Treibstoffzuschlag bezahlen müssen. Diese Feststellung haben wir aufgrund von Bürgermeldungen und Marktbeobachtung gemacht.

Die Swiss hat entschieden, die vollen Treibstoffzuschläge auf alle Passagierkategorien anzuwenden. Zwar heisst das von offizieller Seite der Swiss anders: Nach wie vor gewähre man Kleinkindern einen Rabatt auf das Ticket. Einzig die Taxen würden für Babys voll verrechnet. Allerding:  Für den vollen Treibstoffzuschlag steht dem Bébé nämlich nicht einmal ein eigener Sitzplatz zu. Mutter oder Vater plus Kind bezahlen somit zweifache Taxen ohne Anspruch auf doppelte Leistung.

Und noch etwas: Kürzlich war der Presse zu entnehmen, dass Swiss und andere etablierte Fluggesellschaften durchaus mit Billiganbietern mithalten können. An sich eine erfreuliche Nachricht; das mag in der Tat sehr wohl dort zutreffen, wo man die Preise vergleichen kann. Wettbewerb unter den Carriers verleiht der Branche Flügel. Ein ganz anderes Bild zeigt sich unter Umständen, wenn die etablierte Fluggesellschaft auf einer Destination ein Monopol besitzt. Fehlt der Vergleich mit der Billigairline, befinden sich die Preise bisweilen im Steigflug. 

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Bild: fotalia

 

Zonen geben den Tarif durch

Verstehen Sie bei «Flextax», «U-Abo», «A-Welle», «ZVV», «ZigZag», «Libero», «Passepartout», «Zugerpass» und «Ostwind» auch nur Bahnhof?

Das ÖV-Angebot der Schweiz zählt zu den besten der Welt. Praktisch für die Konsumentinnen und Konsumenten, dass sich in vielen Regionen die Anbieter zu Tarifverbünden zusammengeschlossen haben: Ein einziges Abonnement oder Billett ermöglicht während der Gültigkeitsdauer unbeschränkte Fahrten innerhalb bestimmter Zonen.

Zonenplan - Beispiel U-Bahn LondonIch beurteile die Preisgestaltung nach Tarifzonen - trotz einiger Vorteile - durchaus auch kritisch. Denn in den meisten Fällen sind die innerstädtischen Tarifzonen in allen Abonnementen und Billetts obligatorisch enthalten. Pendlerin A, die täglich von Zollikofen nach Bern an ihren Arbeitsplatz gleich hinter dem Bahnhof fährt, bezahlt damit automatisch für das gesamte städtische Tram- und Busangebot mit, egal, ob sie es jemals nutzt oder nicht. Noch schlechter fährt Pendler B, der in Glattbrugg wohnt und in Oerlikon arbeitet. Tarifzone 10 (in der Oerlikon liegt) wird für die Preisberechnung doppelt gezählt. So ist er gezwungen, für drei statt deren zwei Tarifzonen zu bezahlen - auch wenn er nur selten oder nie ins Zentrum fährt. Dies führt zum Teil zu Unverständnis bei den Konsumentinnen und Konsumenten - was sich in entsprechenden Bürgermeldungen bei mir niederschlägt.

Um der Kritik mindestens teilweise begegnen zu können, sind Tarifverbünde jedenfalls gut beraten, wenn Zonen-Einteilungen oder Neu-Einteilungen nicht als Tariferhöhung konzipiert werden, sondern im Gesamtergebnis einnahmenneutral bleiben.


Sind Sie auch schon auf ein solches Problem gestossen?

 


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Neuauflage der Buchpreisbindung?

Bücherpreise quo vadis? Prix des livres quo vadis? Prezzo dei libri: quo vadis?

Sollen die Bücher nach einem kurzen Intermezzo des freien Marktes einer gesetzlichen Preisbindung unterstellt werden? Wenn ja, wie sollen die Konsumentinnen und Konsumenten in diesem Fall vor kartellistisch überhöhten Preisen geschützt werden? Der Nationalrat hat als Erstrat darüber in der vergangenen Sommersession einen Entscheid gefällt, der in verschiedenen Punkten nicht befriedigt. Welche Verbesserungsvorschläge der Preisüberwacher vorsieht, lesen Sie im neuesten Newsletter

Buchpreisbindung

Après un bref passage par le marché libre, les prix des livres doivent-ils être réglementés par une loi? Si oui, comment protéger les consommateurs contre des prix cartellaires surélevés? Le Conseil national, comme premier conseil, a, lors de la dernière session d'été, pris une décision dont divers points ne sont pas satisfaisants. Lire la suite.

Ritorno all'imposizione del prezzo dei libri dopo un breve intermezzo di libero mercato? Se sì, come tutelare i consumatori da maggiorazioni dei prezzi fissi? Nella passata sessione estiva il Consiglio nazionale, quale Camera prioritaria, ha assunto una decisione che non soddisfa sotto diversi aspetti. Leggete la nuova Newsletter.

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TCS überprüft den Verkauf von Viacards

Cartes de prépaiement pour les péages autorouties "Viacard" en Italie - pratique du TCS remise en question.
TCS valuta se continuare con la vendita delle carte prepagate "Viacard".
 

Italienreisende kennen das Problem: Kaum die Grenze bei Chiasso passiert, trifft man auf die erste Mautstelle. Wer auf der Autobahn weiterfahren will, muss am Automaten Kleingeld einwerfen, die Kreditkarte zücken oder eine Viacard bereit halten. Diese kann man bereits zu Hause beim Touring Club Schweiz (TCS) kaufen. Jene mit einem Wert von 25 Euro für 44 Franken, jene mit einem Guthaben von 50 Euro für 88 Franken.

 Mautstelle in Italien

Wer die Viacard beim TCS kauft, bezahlt somit wesentlich mehr als vor Ort in Italien. Ich habe den TCS um eine Erklärung gebeten – und eine erstaunliche Antwort erhalten. Der Verkaufspreis der Mautkarten für die Schweiz wird durch den italienischen Automobile Club d'Italia (ACI) festgelegt. Der TCS erhält pro verkaufte Karte lediglich eine Kommission von 2,5 Prozent, d.h. 1.10 Franken resp. 2.20 Franken.

Diese Preisdifferenz ist ärgerlich. Zudem sind die Magnetkarten oft defekt. Geld und Ärger spart somit, wer seine Viacard in Italien kauft oder Kreditkarten verwendet. Der TCS indes prüft, den Verkauf der Karten in der Schweiz einzustellen. Der Entscheid fällt frühestens im Herbst 2009.

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Drum prüfe, wer sich verbindet

Unterwegs im Internet ein Zugticket kaufen oder rasch ein Bild auf Facebook hochladen: Mit den neuen Smartphones ist das heute kein Problem mehr. Das Internet im Hosensack hat allerdings seinen Preis. Und der kann - insbesondere im Ausland - ganz schön happig sein.

Telefonieren am StrandIm Ausland fallen sowohl für's Telefonieren als auch für's Surfen mit dem Mobiltelefon Zusatzkosten an. Die im Abo inkludierten Gratisminuten und Megabites sind im Ausland nicht gültig. Wer unliebsamen Überraschungen vorbeugen will, erkundigt sich vor den Ferien über mögliche Optionen seines Providers, sucht vor Ort ein WLAN auf - oder schaltet Datenroaming gänzlich aus.

Ähnlich verhält es sich beim Telefonieren: Auch hier bieten alle Mobilfunkanbieter Optionen zur Kostensenkung an. Trotz gebuchten Optionen bleiben Gespräche mit dem Mobiltelefon im Ausland relativ teuer. Eine Prepaid-SIM eines Providers im Ferienland kann hier Abhilfe schaffen.

Bereits in einem früheren Post bin ich auf die Roamingtarife eingegangen. Der Preisüberwacher ist der Meinung, dass die Mobilfunkanbieter ihre Kunden diesbezüglich zu wenig transparent informieren. Das soll sich ändern. Artikel 10a im Entwurf über die Verordnung über Fernmeldedienste (FDV) sieht bei der Informationspflicht wesentliche Verbesserungen vor.

Trotz Preisplandschungel und intransparenten Roamingtarifen gibt es einfache Spartipps: Mit Prepaid sparen Sie bares Geld. In der EU überwiegen Prepaid-Karten (60%). Schweizerinnen und Schweizer bevorzugen Abonnemente (60%). Hier besteht ein riesiges Sparpotential. Das Aufladen ist heute denkbar einfach und an fast jeder Ecke möglich. Wo die Schweiz den Preisvergleich mit der EU nicht scheuen muss, sehen Sie hier.

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Guter Rat muss nicht teuer sein

Bestimmt kennen Sie eine steuergünstige Gemeinde in der Schweiz. Aber kennen Sie auch den Preis für eine Parkkarte in der Blauen Zone in verschiedenen Städten? Während der Steuerwettbewerb unter den Gemeinden und Kantonen auch für Transparenz sorgt, sind Gebühren oft ein Buch mit sieben Siegeln. Immer neue Abgaben erschweren den Vergleich zusätzlich.

Vergleichen lohnt sich

Wie ich bereits im letzten Beitrag angekündigt habe, wollen wir der oft beklagten Intransparenz im Gebührendschungel Abhilfe schaffen und das "Gebührenangebot" auf unserer Homepage ausbauen. Gleichzeitig möchte ich Sie auf bereits bestehende Vergleichsseiten hinweisen. Kennen Sie zum Beispiel mymedi.ch? Hier können Sie einfach und bequem herausfinden, ob für Ihr Medikament ein Generikum erhältlich ist. Damit können Sie aktiv zur Senkung der Gesundheitskosten beitragen.

Auf die Schnelle habe ich im Internet Preisvergleichsseiten für verschiedene Dienstleistungen gefunden. Auf reisehit.ch vergleichen Sie Ferienangebote, comparis findet für Sie jenen Mobilfunk-Preisplan, der am besten zu Ihnen passt. Und die Preissuchmaschine.ch findet für Sie die günstigste Digitalkamera für Ihre Ferienschnappschüsse. Diese Aufzählung ist nicht abschliessend. Viele weitere Vergleichsseiten dürften existieren.

Seit der Erfindung des Internets wurde das (Preis-)Vergleichen stark vereinfacht. Das ist in meinen Augen sehr lobenswert. Nutzen Sie dieses Angebot, denn wie heisst es doch so schön: Rat nach der Tat kommt zu spat.

Kennen auch Sie einen guten Vergleichsdienst?

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Wichtiger Hinweis: Links zu anderen Websites
Der Preisüberwacher übernimmt für die auf diesem Blog verlinkten Websites als auch für deren Inhalte, die darauf angebotenen Produkte, Dienstleistungen oder sonstigen Angebote keine Haftung.

Andere Kantone, andere Gebühren

Wann haben Sie sich das letzte Mal über eine Gebühr grün und blau geärgert? Meist begleichen wir die Abgaben zähneknirschend. Ohne genau zu wissen, wie sich die Gebühr zusammensetzt. Da wird für den Entzug eines Lernfahrausweises eine Gebühr von Fr. 240.- fällig. Ein anderes Schreiben, das mir vorliegt, weist Verwaltungskosten von Fr. 248.80.- aus. Gebühren lauern auch hier

Der Preisüberwacher will für mehr Transparenz im Gebührenwesen sorgen. Bei den Gebühren für StromWasser, Abwasser und Abfall haben wir dies bereits getan. Ein Gebührenvergleich für das Parken und einer für die Nutzung von öffentlichem Grund werden folgen.  

Mit diesen Massnahmen schaffen wir Transparenz über die verschiedenen Kostenfaktoren der Haushalte. Das ist wichtig, denn die Bandbreite der Abgaben und Gebühren ist gross: Die Gebühren für Strom, Wasser und Abfallentsorgung können von Gemeinde zu Gemeinde um Faktor 6 differieren. Und auch ein Ausweisentzug ist je nach Kanton nicht nur eine ärgerliche, sondern auch eine teure Sache: Der Kanton Zürich verlangt zwischen 50 und 400 Franken. Anders der Kanton Glarus: Hier kostet dieselbe Administrativ-Massnahme 10 Franken.

Welche Gebühr ärgert Sie am meisten?

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