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Preis des Kabelanschlusses der UPC Cablecom per 1. Januar 2016

In diesen Tagen orientiert die upc cablecom GmbH (UPC) ihre Kundschaft über eine Preiserhöhung beim Kabelanschluss. Der Preisüberwacher wurde von UPC im Februar 2015 darüber informiert, dass UPC auf den 1. Januar 2016 Anpassungen ihres Angebots prüft, die eine moderate Preiserhöhung bedingen könnten. Zugleich hat UPC ihre Ansicht dargelegt, dass die Preise für Kabelanschlüsse das Ergebnis wirksamen Wettbewerbs darstellen, und hat aus diesem Grund dem Preisüberwacher beantragt zu bestätigen, dass aus seiner Sicht keine Bedenken gegen die beabsichtigten Preisanpassungen bestehen.

Die laufende einvernehmliche Regelung mit UPC läuft am 31.12.2015 aus. Insbesondere im Hinblick auf den Wechsel von analogem zu digitalem Fernsehen erscheint eine Neubeurteilung der Marktabgrenzung und des Wettbewerbs auf diesem Markt geboten. Angesichts des Antrags von UPC und aufgrund des technologisch bedingten Wandels im Bereich der Fernsehübertragung führt der Preisüberwacher daher eine vertiefte Marktanalyse durch, um abzuklären, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Intervention durch den Preisüberwacher in diesem Bereich nach wie vor gegeben sind. Auf Basis der Ergebnisse dieser Analyse wird der Preisüberwacher entscheiden, ob und gegebenenfalls in welcher Form er in Zukunft auf diesem Markt intervenieren wird. Die Publikation der Ergebnisse der Analyse ist auf Ende August 2015 geplant. 

 

Prix du raccordement câblé d’UPC Cablecom au 1er janvier 2016

Ces derniers jours, UPC Cablecom Sàrl (UPC) a annoncé à ses clients une augmentation du prix du raccordement câblé. En février 2015, UPC avait informé la Surveillance des prix qu’elle étudiait des adaptations de son offre pour le 1er janvier 2016 susceptibles d’entraîner une hausse de prix modérée. A cette occasion, UPC avait fait savoir au Surveillant des prix qu’elle considérait que les prix du raccordement câblé résultaient d’une concurrence efficace, et elle lui avait demandé de confirmer que l’adaptation des prix envisagée n’était, de son point de vue, pas problématique.

L’actuel règlement amiable avec UPC prend fin le 31 décembre 2015. En raison notamment du passage de la télévision analogique à la télévision numérique, il paraît nécessaire de réévaluer la délimitation du marché et la concurrence sur ce marché. Compte tenu de la demande d’UPC et du changement technologique dans le domaine de la réception de la télévision, le Surveillant des prix procède à une analyse approfondie du marché afin de déterminer si les conditions légales pour son intervention sont toujours réunies dans ce domaine. Sur la base des résultats de cette analyse, il décidera si, et le cas échéant, sous quelle forme il pourra à l’avenir intervenir sur ce marché. La publication des résultats de l’analyse est prévue pour la fin août 2015.

Viele Schweizer helfen Kosten sparen im Gesundheitswesen. Höchste Zeit, das zu legalisieren!

Es ist wirklich alte News, dass viele Medikamente in unseren Nachbarländern günstiger sind als bei uns. Das gilt für Originalmedikamente und noch viel mehr für Generika. Oftmals heisst es: Gleicher Name, gleiche Packung – deutlich verschiedener Preis.

Ich habe es – in anderen Zusammenhängen - schon oft gesagt - und wiederhole mich gern: Medikamente sind sehr gut handelbare Güter. Wie gut, zeigen die Käufe im grenznahen Ausland oder die Umsätze von Versandapotheken.
Viele Schweizer Patienten - mutmasslich kostenbewusste und/ oder mit einer hohen Franchise - beziehen ihre Medikamente in den Nachbarländern. Viele werden dabei von ihren Krankenkassen unterstützt, indem die Kosten für die Medikamente übernommen werden. (Immer vorausgesetzt, man hat ein Rezept, das Medikament ist kassenpflichtig und der Preis ist tiefer als bei uns.) Leider entspricht diese Praxis, so löblich sie ist, nicht den Buchstaben des Gesetzes. Deshalb verwundert es wenig, dass einige Krankenkassen genau dies ins Feld führen, um eben nicht zu zahlen.

Diese ungelöste Situation ist kein Zustand – da bin ich einer Meinung mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). Deshalb begrüsse ich es ausdrücklich, dass das BAG nun das Gespräch mit den Krankenkassen sucht. Denn es gilt diese Win-Win-Situation für Krankenkassen und Prämienzahler in Gesetzesbuchstaben umzusetzen. Denn es kann nicht sein, dass mit jährlichem Bedauern neue Prämienanstiege verkündet werden, aber alle, die diesen Zustand ändern wollen, das nur mit Rechtsunsicherheit tun können. Im Gegenteil, wir sollten den globalen Wettbewerb nutzen und fördern!

All jenen, die nun befürchten, die Pharma-Industrie würde die Forschung einstellen, sei gesagt: In Frankreich, Deutschland und Italien macht die Pharma-Industrie auch noch reichlich Gewinne und das bei z.T. sehr viel tieferen Preisen. Es gibt keinen Grund, warum die kleine Schweiz dermassen überproportional zu den Konzerngewinnen beitragen sollte.

Mein Fazit: Die Kosten für die Medikamente müssen sinken. Die Bürger haben das verstanden und sie haben begonnen, Lösungen dafür zu finden. Hier ist der Bürger offensichtlich kreativer und schneller als der Staat. Ein lautes Bravo an unsere Mitbürger und die dringende Aufforderung an die Verantwortlichen, den Gesetzestext den Erfordernissen der Zeit anzupassen. Seit Ende der 80er wissen wir: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben – Es wäre schade, wenn wir das am eigenen Leib erfahren müssten.

Against All Odds: Die Importpreise sinken.

Ein Vierteljahr ist vergangen seit die Verteidigung der Frankenuntergrenze aufgegeben wurde. Der Franken hat (zumindest zeitweise) olympische Höhe erklommen und die Frage ist: Wie wirkt sich das auf die Wirtschaft bzw. die Preise aus. Die Zeitspanne ist immer noch zu kurz, um verlässliche Aussagen zur wirtschaftlichen Entwicklung zu treffen. Fakt ist: Der Export kämpft und der Kostendruck auf die Produzenten im Inland nimmt zu. Der Produzentenpreisindex sank auf 95 Punkte gegenüber der Basis Dezember 2010 (=100 Punkte).

Erfreulich für die Schweiz und ein starkes Indiz dafür, dass Währungsvorteile im relevanten Umfang weitergeben werden ist der Importpreisindex. Er sank gegenüber dem Vormonat um reichlich 3 Prozent. Billiger wurden im April, gegenüber dem März neben Energierohstoffen insbesondere Metallprodukte, Maschinen und Möbel, aber auch Getränke, Automobile sowie Nahrungs- und Futtermittel.

Importpreisniveau liegt rund 9 Prozent unter dem des Vorjahrs. Auch in einer längerfristigen Betrachtung wird somit deutlich, dass das Frankenhoch (zwar unbestrittenermassen auch, aber) nicht nur negative Auswirkungen zeigt. Bezogen auf eine Basis von 100 Punkten im Dezember 2010 sanken die Importpreise auf ein Niveau von 87.1 Punkten. In rund vier Jahren sanken also die Importpreise um fast 13 Prozent.

Hieraus schliesse ich: Günstigere Preise haben teilweise den Weg in die Schweiz gefunden und das, obwohl kein nennenswerter Abbau von bestehenden Handelshindernissen stattgefunden hat.

Es ist ein Anfang – nicht mehr, nicht weniger. Besonders die gebeutelte Exportindustrie muss in diesen Zeiten ihre Kosten optimieren. In diesem Zusammenhang sind die Importpreise von immenser Bedeutung. Erfreulich ist, dass es Bestrebungen gibt, Importbarrieren abzubauen. Diese müssen jedoch deutlich verstärkt werden und endlich in Taten münden. Leider gibt es in diesem Land zu viele Sonntagsliberale, die Wasser predigen und wenn dann der Kelch bei ihnen ist, doch lieber Wein wollen. Das jüngste Beispiel aus dieser Reihe sind die Agrar-Lobbyisten, die mit absoluter Vehemenz das Cassis de Dijon Prinzip wieder loswerden wollen.

Die Wahrheit mag einem nicht gefallen - doch den Fünfer und das Weggli gibt es nicht. Rosinenpickendes Durchmanövrieren ist auf jeden Fall keine erfolgversprechende Strategie. Starker Wettbewerb fördert und fordert Kreativität und Leistung. Tatenlosigkeit und Abschottung verhindern ein Schritthalten mit dem Rest der Welt. Das sind in meinen Augen ernstzunehmende Bedrohungen für den Wirtschaftsstandort Schweiz.