Treten Sie mit mir in einen Preisdialog. Auf der Webseite gibt es einen Hinweis, was in meine Zuständigkeit fällt. Sie können mir Ihr Anliegen auf zwei verschiedenen Wegen zur Kenntnis bringen:
► Bei einer konkreten Preisbeanstandung: Füllen Sie das Webformular aus. Nur so ist gewährleistet, dass Sie eine Antwort erhalten.
â–ş Bei einer generellen Bemerkung, die einen Bezug zu einem Posting hat: Hinterlassen Sie einen Kommentar auf meinem Blog. Beachten Sie bitte die Blog-Spielregeln.

Danke fĂĽr Ihr Interesse und Ihr Engagement.

Die SBB-Gutscheine werden verschickt

Zehn Franken erhält jeder Halbtax-Kunde – dieses und sicher noch einmal nächstes Jahr – per Post ins Haus geschickt. Die Aktion startete letzte Woche (KW 35) und sollte bis Mitte September abgeschlossen sein. Die Gutscheine können im gesamten öffentlichen Verkehr genutzt werden. Eine Beschränkung auf die SBB gibt es explizit nicht. Die Gutscheine sind Teil einer Vereinbarung zwischen den SBB und mir mit dem Ziel, den Fernverkehrskunden, die systembedingt zu viel zahlen, knapp 30 Mio. Franken zurückzuerstatten. Diese Rückerstattung soll grundsätzlich über ein tägliches Angebot von mindestens 5.000 Rabattbilletten mit Nachlässen von 30-50% erfolgen. Da die diesjährigen Verkäufe jedoch nicht die geplante Rückerstattungssumme erreichen werden, vereinbarten wir zusätzlich jedem Halbtax-Kunden 2015 und 2016 einen 10 Franken-Gutschein abzugeben. Die eventuell darüber hinaus verbleibende Differenz zu den 30 Mio. wird im nächsten Jahr in Form von 50% Rabatten auf die 9-Tageskarten mit Halbtax vergütet. Ich wünsche allseits gute Fahrt!

 

Preismassnahmen der Post 2016

Die Post nimmt auf 1. Januar 2016 punktuelle Anpassungen an einigen ihrer Tarife vor. Es wird sowohl Preiserhöhungen als auch Preissenkungen geben. Insgesamt sind diese Änderungen ertragsneutral gestaltet, d.h. Ertragszuwächse sind nicht geplant.
Günstiger werden viele Gross- und Maxibriefe, die ins europäische bzw. übrige Ausland versendet werden. Dies war ein besonderes Anliegen der Preisüberwachung, da wir diesem Bereich immer wieder Meldungen aus der Bevölkerung erhielten.
Geringfügig teurer werden Standardbriefe nach Europa und ins übrige Ausland der A-Post und B-Post bis 20 g. Hier werden die Preise um jeweils CHF 0.10 steigen.
Da keine Ertragssteigerung aus diesen Massnahmen resultiert, ist die bis März 2016 verbindliche Einvernehmliche Regelung zwischen der Preisüberwachung und der Post von diesen Preismassnahmen nicht tangiert und behält ihre Gültigkeit bis zum Ende der Laufzeit.

PreismMesures tarifaires 2016 de la Poste
La Poste effectue, au premier janvier 2016, des adaptations ponctuelles de certains de ses tarifs. Des hausses comme des baisses de prix sont prévues. Dans l’ensemble, ces modifications resteront neutres du point de vue des produits. Cela signifie qu’aucune augmentation des produits n’est prévue. De nombreuses grandes lettres et les maxilettres expédiées vers l’étranger deviendront meilleur marché. Cela remplit un souhait particulier de la Surveillance des prix qui reçoit toujours des annonces du public à ce sujet. Les lettres standards jusqu’à 20 g à destination de l’étranger seront légèrement renchéries en courrier A et en courrier B. Les augmentations de prix atteignent ici 0.10 CHF.
Comme aucune augmentation des produits de la Poste ne résulte de ces mesures, le règlement amiable conclu entre la  Poste et le Surveillant des prix n’est pas touché par ces mesures et reste valable jusqu’à son échéance.

Prix du raccordement câblé d’UPC Cablecom au 1er janvier 2016

Ces derniers jours, UPC Cablecom Sàrl (UPC) a annoncé à ses clients une augmentation du prix du raccordement câblé. En février 2015, UPC avait informé la Surveillance des prix qu’elle étudiait des adaptations de son offre pour le 1er janvier 2016 susceptibles d’entraîner une hausse de prix modérée. A cette occasion, UPC avait fait savoir au Surveillant des prix qu’elle considérait que les prix du raccordement câblé résultaient d’une concurrence efficace, et elle lui avait demandé de confirmer que l’adaptation des prix envisagée n’était, de son point de vue, pas problématique.

L’actuel règlement amiable avec UPC prend fin le 31 décembre 2015. En raison notamment du passage de la télévision analogique à la télévision numérique, il paraît nécessaire de réévaluer la délimitation du marché et la concurrence sur ce marché. Compte tenu de la demande d’UPC et du changement technologique dans le domaine de la réception de la télévision, le Surveillant des prix procède à une analyse approfondie du marché afin de déterminer si les conditions légales pour son intervention sont toujours réunies dans ce domaine. Sur la base des résultats de cette analyse, il décidera si, et le cas échéant, sous quelle forme il pourra à l’avenir intervenir sur ce marché. La publication des résultats de l’analyse est prévue pour la fin août 2015.

Preis des Kabelanschlusses der UPC Cablecom per 1. Januar 2016

In diesen Tagen orientiert die upc cablecom GmbH (UPC) ihre Kundschaft über eine Preiserhöhung beim Kabelanschluss. Der Preisüberwacher wurde von UPC im Februar 2015 darüber informiert, dass UPC auf den 1. Januar 2016 Anpassungen ihres Angebots prüft, die eine moderate Preiserhöhung bedingen könnten. Zugleich hat UPC ihre Ansicht dargelegt, dass die Preise für Kabelanschlüsse das Ergebnis wirksamen Wettbewerbs darstellen, und hat aus diesem Grund dem Preisüberwacher beantragt zu bestätigen, dass aus seiner Sicht keine Bedenken gegen die beabsichtigten Preisanpassungen bestehen.

Die laufende einvernehmliche Regelung mit UPC läuft am 31.12.2015 aus. Insbesondere im Hinblick auf den Wechsel von analogem zu digitalem Fernsehen erscheint eine Neubeurteilung der Marktabgrenzung und des Wettbewerbs auf diesem Markt geboten. Angesichts des Antrags von UPC und aufgrund des technologisch bedingten Wandels im Bereich der Fernsehübertragung führt der Preisüberwacher daher eine vertiefte Marktanalyse durch, um abzuklären, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Intervention durch den Preisüberwacher in diesem Bereich nach wie vor gegeben sind. Auf Basis der Ergebnisse dieser Analyse wird der Preisüberwacher entscheiden, ob und gegebenenfalls in welcher Form er in Zukunft auf diesem Markt intervenieren wird. Die Publikation der Ergebnisse der Analyse ist auf Ende August 2015 geplant.